Schadstoffarm Bauen

Wohngesunde Wohlfühlhäuser – Was heißt das eigentlich?

Egal, ob in der Wirtschaft, in der Politik oder in anderen Bereichen der Gesellschaft: Wo nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft gesucht wird, lässt die Forderung nach „Nachhaltigkeit“ meist nicht lange auf sich warten.

Keine Frage: Nachhaltigkeit klingt interessant und zukunftsweisend, soll aber gar nicht so selten nur das Nichtvorhandensein konkreter Ideen sprachlich schön verschleiern. Ganz anders bei der Firma Rübke aus Walsrode und Ihren Baupartnern: Eine Gruppe renommierter Unternehmen hat sich das schadstoffarme Bauen auf die Fahnen geschrieben, belässt es aber nicht bei schönen Worten, sondern setzt diesen Anspruch mit der entsprechenden Zertifizierung des Endproduktes Einfamilienhaus auch in die Tat um.

Denn: Wo wäre es notwendiger, nach dauerhaft tragfähigen und für Menschen verträglichen (also nachhaltigen) Lösungen zu suchen, als in einem so zentralen Bereich des menschlichen Lebens wie es das eigene Heim, das ja auch als „die zweite Haut“ bezeichnet wird, ist? Wer baut, möchte sich dadurch in erster Linie ein Zuhause schaffen, in dem er und die nachfolgenden Generationen auch auf Dauer gesund leben können.

Hintergrund

Belastungen in Innenräumen rufen wesentlich häufiger Gesundheitsstörungen hervor als schlechte Außenluft. Wenn es für Zimmerluft klare und verbindliche Schadstoff-Grenzwerte geben würde, müssten 10 Prozent der Wohnungen in Deutschland evakuiert werden. In den letzten Jahren entstanden viele umweltmedizinische Beratungsstellen, die nach Zusammenhängen zwischen gesundheitlichen Beschwerden und Umwelteinflüssen suchen.

Eine Therapie erfolgt in der Regel beim Hausarzt. Aber: Nicht jeder wird gleich krank, wenn Lösungsmittel oder andere Chemikalien in der Luft liegen. Dem Einen machen große Konzentrationen nichts aus, dem Anderen bereiten Schadstoffe schon in kleinsten Mengen Kopfschmerzen. Sicher ist allerdings, dass Kinder, alte und kranke Menschen empfindlicher reagieren als gesunde Erwachsene.

Führt das Klima in Innenräumen zu gesundheitlichen Beschwerden, sprechen Ärzte vom Sick-Building-Syndrom (SBS) – vom Gebäude, das krank macht. Experten gehen davon aus, dass etwa 20 Prozent der Menschen, die in Büroräumen arbeiten, von diesem Phänomen betroffen sind. Eine Ursache für ihre Beschwerden kann häufig nicht gefunden werden. Nur eines ist auffällig: Sobald die Betroffenen ihren Arbeitsplatz oder Wohnraum verlassen, geht es ihnen besser. Als erster Hinweis auf ein Sick- Building- Syndrom gilt, wenn mehrere Menschen, die in einem Haus leben oder arbeiten über dieselben Symptome klagen.

Symptome

  •  Kopfschmerzen
  •  akute Atembeschwerden
  •  allergische Hautreaktionen
  •  depressive Zustände
  •  allgemeines Unwohlsein
  •  verminderte Leistungsfähigkeit

Ursachen

Als Ursachen angenommen werden in der Regel Schadstoffe, die in Innenräumen vorkommen. Dazu zählen giftige Ausdünstungen aus neu angebrachten Baumaterialien, wie etwa Kleber aus Bodenbelägen, Farben und Lasuren, chemische Zusätze in Baumaterialien, Gifte aus Möbeln und Mineralstoffe aus Dämmmaterialien.

Die unsichtbaren Angreifer

Die wichtigsten Innenraumschadstoffe sind: Hexan und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Benzol (kanzerogen), Toluol und andere aromatische Kohlenwasserstoffe, Trichlorethen und Tetrachlorethen (kanzerogen), a-Pinen und Limonen (Allergene), Butanal und Hexanal (Riechstoffe), Nonanal, Ketone, Ethyl- und Butylacetat, Glykole, Glykolether, Chlorthalonil, Hexachlorbenzol, Lindan, Methoxychlor, Permethrin, PCB, PAK, Benzo-(a)-pyren, Flammschutzmittel, Weichmacher, und – last but not least – Formaldehyd.

Bei bestehenden Gebäuden

Bei einem Verdacht auf eine Schadstoffbelastung haben Sie verschiedene Möglichkeiten der Lokalisierung. Am einfachsten ist es natürlich, den übel riechenden Teppich oder die Gardinen aus der Wohnung zu verbannen. Doch leider ist es nicht immer so offensichtlich, wo das Übel steckt. Dann helfen nur noch Messungen und Analysen. In Baumärkten und vielen Apotheken gibt es Messsysteme, mit denen Sie die Raumluft auf Formaldehyd, Lösemittel oder auch Ozon untersuchen können. Allerdings ist so eine Analyse nicht präzise, sie gibt lediglich das Vorhandensein von einigen Schadstoffen in der Luft an. Andere Systeme werden für eine bestimmte Zeit direkt am zu untersuchenden Material befestigt, danach in ein Labor geschickt und dort genau untersucht.

Gewissheit, welche Schadstoffe sich wo und in welcher Konzentration in Ihrem Umfeld befinden, kann nur ein Fachmann geben. Ansprechpartner sind TÜV- geschulte Schadstoffgutachter. Sie gehen den Ursachen auf den Grund. Die Skala der durchgeführten Analysen reicht von „harmlos“ über „Besorgnis erregend“ bis hin zu „spektakulär“.

Bei neu zu erstellenden Gebäuden

Auch in neu errichteten Gebäuden können Beeinträchtigungen der Gebäudenutzer durch in die Raumluft freigesetzte ausgasende Schadstoffe auftreten. Jedoch kann eine solche Belastung durch den Einsatz von sorgfältig ausgewählten Baustoffen vermieden werden.

Das Problem

Schadstoffarm Bauen heißt also, durch den Einsatz schadstoffarmer Bauprodukte eine Grundlage für ein gesundes Raumklima zu schaffen. Es stellt sich daraus die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist. Denn im Gegensatz zur Außenluft gibt es für privat genutztes Wohneigentum keine verbindlichen Vorgaben, die die zulässigen Belastungen bzw. Obergrenzen für die Einhaltung von Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft festlegen.

Die Lösung

Wir, das Bauunternehmen Rübke, beschäftigen uns bereits seit mehr als 15 Jahren mit dem Thema Schadstoffen in Gebäuden. Durch die Auswahl geprüfter und besonderer Baumaterialien gelingt es uns, unsere Häuser besonders schadstoffarm zu erstellen. Dokumentiert wird dies unter anderem dadurch, dass unsere Häuser schon 10 Jahre in Folge mit dem Toxproof-Zertifikat für besonders schadstoffarme Bauweise vom TÜV Rheinland ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus steht Ihnen Stefan Rübke als ausgebildeter Baubiologe mit Rat und Tat zum Thema „Gesundes Wohnen“ für Ihre Fragen zur Verfügung.

Wenn Sie mehr zum Thema – Gesundes Wohnen – wissen möchten rufen Sie uns gerne an.

Tel: 05161 – 98790

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